Rezepte
App-Pfad: MenĂŒ â Stammdaten â Rezepte & PlĂ€ne
Behandlungsgrundlagen eines Patienten â Grundlage dafĂŒr, wie viele Behandlungen abgerechnet werden dĂŒrfen und in welchem Rhythmus. Es gibt drei Typen, umschaltbar direkt unter dem Patienten: Privatrezept, Kassenrezept (bei aktivem Modul âKassenrezept abrechnenâ) und Selbstzahler-Plan (s. unten).
Liste
Die Liste lÀsst sich nach Patient, Arzt oder Diagnose durchsuchen. Ein Klick auf einen Spaltenkopf (Status, Patient, Rezepttyp, Rezept vom, Anzahl, Modus) sortiert danach, ein zweiter Klick kehrt die Reihenfolge um. Beim Status stehen offene Rezepte vorne, danach erschöpfte, abgeschlossene und unvollstÀndige.
Felder
| Feld | Pflicht |
|---|---|
| Patient | â |
| Rezept-Nr. | â |
| Rezept vom (Datum) | â |
| Ăberweisender Arzt | â |
| Anzahl Behandlungen | â |
| Abrechnungsmodus: RegulĂ€r / Halbzeit / Flexibel | â |
| Diagnose | â |
| ICD-10-Code | â |
| Verordnete Heilmittel (beliebig viele) | â |
| Frequenz (z. B. â2x pro Wocheâ) | â |
Abrechnungsmodus bestimmt, wann Behandlungen aus diesem Rezept abrechenbar werden:
- RegulÀr: erst wenn die letzte vorgesehene Behandlung erfolgt ist.
- Halbzeit: sobald die HĂ€lfte der Behandlungen erfolgt ist.
- Flexibel: jede einzelne Behandlung sofort nach âerfolgtâ.
Gilt nur fĂŒr Privatrezepte. Bei Kassenrezepten ist das Feld fest auf âRegulĂ€râ gesetzt und nicht wĂ€hlbar â die Abrechnung lĂ€uft dort ĂŒber Zuzahlung + Kassenabrechnung, nicht ĂŒber diese Schwelle.
Rezept abschlieĂen (Behandlungsabbruch)
Endet eine Behandlung vorzeitig â z. B. weil das Therapieziel erreicht ist, der Patient nicht mehr kommt oder der Arzt die Behandlung beendet â, wird das Rezept ĂŒber den Button ââč AbschlieĂenâ oben auf der Rezept-Detailseite abgeschlossen. Abgerechnet werden dann die tatsĂ€chlich erbrachten Behandlungen, die restlichen verordneten Einheiten verfallen.
Im Dialog werden festgehalten:
- Beendet am â frĂŒhestens der Tag der letzten erbrachten Behandlung, spĂ€testens heute.
- Grund â Therapieziel erreicht / Patient erscheint nicht mehr / Arzt hat die Behandlung beendet / Sonstiger Grund (mit kurzer Beschreibung). Optional eine Notiz.
- Noch offene Termine an diesem Rezept werden aufgelistet und lassen sich direkt mit absagen. Auf Wunsch (HĂ€kchen, standardmĂ€Ăig aus) bekommt der Patient eine E-Mail âIhre Behandlung ist abgeschlossenâ mit allen entfallenden kĂŒnftigen Terminen â ohne Grund und ohne Bitte um einen neuen Termin; sie erscheint im Verlauf des Patienten. Termine in der Vergangenheit, die noch nicht als erfolgt markiert sind, werden gesondert hervorgehoben â hat die Behandlung stattgefunden, den Termin vorher als erfolgt markieren, sonst wird er nicht abgerechnet.
Was sich danach Àndert:
| Privatrezept | Kassenrezept | |
|---|---|---|
| Abrechnung | Die erbrachten Behandlungen sind unter Abrechnung sofort abrechenbar â unabhĂ€ngig vom Abrechnungsmodus (RegulĂ€r/Halbzeit). | Die Verordnung kann mit den erbrachten Behandlungen bei der Kasse abgerechnet werden. |
| Zuzahlung | â | Wird auf die erbrachten Behandlungen neu berechnet (RezeptgebĂŒhr bleibt). Hat der Patient schon mehr bezahlt, zeigt der Tab Zuzahlung die Erstattung an. |
| Neue Termine | nicht möglich | nicht möglich |
Die verordnete Anzahl Behandlungen bleibt unverĂ€ndert im Rezept stehen. Status-Badge und ein Hinweiskasten oben zeigen den Abschluss mit Datum, Grund und âx von y Behandlungen erbrachtâ; im Verlauf des Patienten erscheint ein Eintrag ââč Rezept abgeschlossenâ.
RĂŒckgĂ€ngig machen: ââ© Abschluss rĂŒckgĂ€ngig machenâ im Hinweiskasten öffnet das Rezept wieder. Beim Abschluss abgesagte Termine bleiben abgesagt. Nicht mehr möglich ist das, sobald eine Kassenverordnung bei der Kasse eingereicht wurde oder eine Erstattung der Zuzahlung eingetragen ist (diese vorher im Tab Zuzahlung zurĂŒcknehmen).
Ein Kassenrezept, bei dem weniger Behandlungen erbracht als verordnet sind, lĂ€sst sich erst ĂŒbermitteln, wenn es abgeschlossen ist â abgerechnet wird bei der Kasse nach dem Ende der Behandlungsserie. Die PrĂŒfung (đ) weist darauf hin.
ICD-10, Heilmittel & Frequenz
Direkt neben der Diagnose lĂ€sst sich per Suchfeld ein ICD-10-Code aus dem zentralen ICD-10-Katalog zuordnen (Suche nach Code oder Bezeichnung). Ist das Diagnose-Feld beim AuswĂ€hlen noch leer, wird die offizielle Bezeichnung automatisch ĂŒbernommen â steht dort bereits eigener Text, bleibt dieser unverĂ€ndert. Weicht die Bezeichnung des gewĂ€hlten Codes vom Diagnose-Text ab, erscheint darunter ein dezenter Hinweis mit der offiziellen Bezeichnung, ohne dass etwas ĂŒberschrieben wird.
Verordnete Heilmittel verknĂŒpft beliebig viele EintrĂ€ge aus dem Heilmittel-Katalog: ĂŒber â+ Heilmittelâ kommt jeweils eine Zeile mit Heilmittel-Suche (Freitext) und optionaler Menge hinzu, đïž entfernt eine Zeile. Die Menge ist beim Privatrezept rein informativ (verordnete Anzahl dieses Heilmittels); abgerechnet wird, was in den einzelnen Behandlungen erbracht wurde. Frequenz ist ein einfaches Freitextfeld (z. B. â2x pro Wocheâ).
Sobald ein Patient ausgewĂ€hlt ist, zeigt ein kleines Badge dessen Versicherungsart laut Patienten-Stammdaten (Tab âVersicherungâ) an (âđł Laut Stammdaten privat versichertâ bzw. âđ„ Laut Stammdaten gesetzlich versichertâ) â rein informativ, ohne Auswirkung darauf, welcher Rezepttyp gewĂ€hlt werden kann. Passen Versicherungsart und Rezepttyp nicht zusammen (z. B. Privatrezept fĂŒr einen Kassenpatienten), erscheint darunter ein dezenter Hinweis.
Selbstzahler-Plan
Die Behandlungsgrundlage fĂŒr Selbstzahler â ohne Rezept und ohne Arzt. Sie hĂ€lt fest, was behandelt wird (Diagnose, die auch auf der Rechnung steht), optional wie oft (Anzahl Behandlungen; leer = offen) und welche Heilmittel (fĂŒr die automatische VorbefĂŒllung der Leistungen im Termin).
- Typ âđ¶ Selbstzahler-Planâ unter dem Patienten wĂ€hlen: Rezept-Nr. und ĂŒberweisender Arzt entfallen, âRezept vomâ heiĂt âDatumâ (vorbelegt mit heute), die Anzahl Behandlungen ist optional, der Abrechnungsmodus ist mit âFlexibelâ vorbelegt.
- Schneller direkt im Termin: im Feld Behandlungsgrundlage den Eintrag âïŒ Neue Behandlungsgrundlage âŠâ und dann âđ¶ Selbstzahler-Planâ wĂ€hlen â ein kleines Fenster fragt Diagnose, optional die Anzahl und die Heilmittel ab (Heilmittel-Suche mit â+ Heilmittelâ, vorbelegt mit den Heilmitteln der bereits zugeordneten Leistungen), die Heilmittel werden aus den bereits zugeordneten Leistungen ĂŒbernommen.
- Auf der Rechnung erscheint die Diagnose des Plans, aber keine Zeile âVerordnung: âŠâ.
- PlĂ€ne tragen eine eigene interne Nummer âSP-âŠâ (Rezepte âRZ-âŠâ). Die Warnungen âDatum liegt nach dem Behandlungsdatumâ und die rote 14-Tage-Warnung gibt es beim Plan nicht â beides sind Regeln fĂŒr Ă€rztliche Verordnungen.
- Selbstzahler-Behandlungen ohne Plan (z. B. einmalige Wellness-Anwendung) bleiben möglich (âđ¶ Selbstzahler â Einzelterminâ); ihre Rechnung hat dann keine Diagnosezeile.
Kassenrezept
Wird unter dem Patienten âđ„ Kassenrezeptâ statt âđ Privatrezeptâ gewĂ€hlt, erscheint ein eigener, gelb hinterlegter Bereich mit zusĂ€tzlichen Feldern. Die Heilmittel werden dort nach vorrangig und ergĂ€nzend getrennt erfasst (siehe unten); beim Umschalten des Rezepttyps bleiben bereits eingetragene Heilmittel erhalten (Privat â Kasse: als vorrangig).
| Feld | Pflicht |
|---|---|
| Diagnosegruppe | â |
| Verordnungsart: Erstverordnung / Folgeverordnung / auĂerhalb des Regelfalls / Blankoverordnung | â |
| Leitsymptomatik (Checkboxen, passen sich der gewĂ€hlten Diagnosegruppe an) | â |
| Patientenindividuelle Leitsymptomatik (Freitext) | â |
| Dringlicher Behandlungsbedarf (innerhalb 14 Tagen) | â |
| Hausbesuch | â |
| Therapiebericht angefordert | â |
| Langfristiger Heilmittelbedarf / besonderer Verordnungsbedarf | â |
| Heilmittel nach MaĂgabe des Kataloges (mindestens 1Ă vorrangig) | â |
Diagnosegruppe deckt den vollstĂ€ndigen Heilmittelkatalog ĂŒber alle fĂŒnf Heilmittelbereiche ab (Physiotherapie, Podologie, Stimm-/Sprech-/Sprach-/Schlucktherapie, Ergotherapie, ErnĂ€hrungstherapie). Nach Auswahl einer Gruppe passen sich die darunter angezeigten Leitsymptomatik-Optionen automatisch an.
Heilmittel nach MaĂgabe des Kataloges: ĂŒber â+ vorrangiges Heilmittelâ bzw. â+ ergĂ€nzendes Heilmittelâ lassen sich beliebig viele Zeilen hinzufĂŒgen, jeweils mit Heilmittel-Suche und optionaler Anzahl Behandlungseinheiten (Feld âMengeâ) â beim Kassenrezept Grundlage der Zuzahlungsberechnung.
Beim Anlegen einer Behandlung zu dieser Verordnung erscheinen bereits zwei automatische Warnhinweise (rein informativ, blockieren das Speichern nicht): wenn die gewĂ€hlte Leistung ein laut Verordnung nicht vorgesehenes Heilmittel betrifft, und wenn die verordnete Behandlungsanzahl die laut Heilmittelkatalog zulĂ€ssige Höchstmenge bzw. orientierende Behandlungsmenge der vorrangigen Heilmittel ĂŒberschreitet.
Eine feingranulare PrĂŒfung einzelner Massage-Unterdeckel (z. B. âdavon max. 12 Einheiten fĂŒr Massagetechnikenâ) sowie eine automatische VerordnungsfĂ€higkeits-VorabprĂŒfung beim Anlegen des Rezepts selbst gibt es noch nicht. Bis dahin liegt die fachliche Richtigkeit der Verordnung weiterhin beim Therapeuten.
Zuzahlung (nur Kassenrezept)
Ein eigener Tab âđ¶ Zuzahlungâ berechnet den gesetzlichen Eigenanteil des Patienten: 10 % des Verordnungswerts plus RezeptgebĂŒhr pro Verordnung (gesetzlich derzeit 10 âŹ, zentral fĂŒr alle Praxen hinterlegt). Kinder/Jugendliche unter 18 Jahren sowie Patienten mit hinterlegter Zuzahlungsbefreiung (Checkbox im Patientenstammsatz, Tab âVersicherungâ) zahlen 0 âŹ.
Der Verordnungswert ergibt sich aus der verordneten Behandlungsanzahl je Heilmittel-Zeile (Fallback: Gesamtanzahl Behandlungen bei nur einem Heilmittel) Ă Preis â nicht aus bereits im Kalender stehenden oder abgeschlossenen Terminen. Grund: Nach dem Bundes-Rahmenvertrag Physiotherapie (seit 01.08.2021) wird die gesamte Zuzahlung bereits am Tag der ersten Behandlung fĂ€llig, unabhĂ€ngig davon, wie viele Termine schon vereinbart sind. Bei einem abgeschlossenen Rezept zĂ€hlen nur die erbrachten Behandlungen.
Ablauf als Zeitleiste
Der Tab fĂŒhrt Schritt fĂŒr Schritt durch den Vorgang â erledigte Schritte sind grĂŒn abgehakt, nur beim jeweils anstehenden Schritt stehen Buttons:
- Betrag â Verordnungswert, 10 % Eigenanteil, RezeptgebĂŒhr und Gesamtbetrag.
- Zuzahlung erfassen â legt die Zahlungsaufforderung mit eigener Nummer an. Danach hier: Aufstellung als PDF ansehen und â solange nichts bezahlt ist â ââ© RĂŒckgĂ€ngig machenâ (vor der Information des Patienten) bzw. âStornierenâ (danach).
- Patient informieren â âđ§ Per E-Mail sendenâ (Anschreiben mit Aufstellung als PDF-Anhang und 14 Tagen Zahlungsziel) oder âđ€ Persönlich ĂŒbergebenâ markieren. Datum und Weg werden festgehalten; ohne hinterlegte E-Mail-Adresse steht nur âPersönlich ĂŒbergebenâ zur VerfĂŒgung. Ein Fehlklick lĂ€sst sich mit ââ© RĂŒckgĂ€ngigâ zurĂŒcknehmen, solange noch nicht gemahnt wurde (eine bereits versendete E-Mail bleibt natĂŒrlich versendet).
- Zahlung â jederzeit möglich (z. B. Barzahlung direkt beim ersten Termin): Zahlungsart wĂ€hlen und den offenen Betrag als bezahlt markieren oder eine Teilzahlung erfassen.
- Erstattung (nur nach Abschluss mit Ăberzahlung) â hat der Patient mehr bezahlt, als fĂŒr die erbrachten Behandlungen fĂ€llig ist, zeigt die Zeitleiste den zu erstattenden Betrag. Nach der RĂŒckzahlung Zahlungsart wĂ€hlen und ââ© Erstattung eintragenâ; die Quittung weist die Erstattung dann mit Datum aus, als Summe den effektiv erhaltenen Betrag (bezahlt abzĂŒglich Erstattung). Der Tab trĂ€gt bis dahin die Markierung âErstattung offenâ.
- Mahnung â erst 14 Tage nach der Information des Patienten möglich (vorher zeigt die Zeitleiste âMöglich ab âŠâ). Gilt genauso fĂŒr das âź-MenĂŒ unter MenĂŒ â Zuzahlungen.
Solange der Betrag noch (teilweise) offen ist, trĂ€gt das PDF den Titel âZahlungsaufforderungâ, nach vollstĂ€ndiger Zahlung âQuittungâ.
Ăber âZuzahlung erfassenâ wird eine Quittung angelegt. Solange noch keine Zahlung erfasst wurde, bleibt der Betrag live aktuell (falls sich Heilmittel/Anzahl am Rezept nachtrĂ€glich Ă€ndern); sobald die erste Teilzahlung da ist, bleibt er fix. Die Quittungsnummer (âZZ-JJJJ-NNNNNNâ, z. B. âZZ-2026-000001â) ist ein eigener, von den Rechnungsnummern unabhĂ€ngiger Nummernkreis pro Praxis â zĂ€hlt fortlaufend und startet automatisch jedes Jahr wieder bei 1, wie beim RE-Rechnungsnummernkreis.
Teilzahlung: Der Patient muss nicht in einer Summe zahlen â ĂŒber das Teilbetrag-Feld (âTeilzahlung erfassenâ) lassen sich beliebig viele Teilzahlungen mit wĂ€hlbarer Zahlungsart (Bar, Karte, Ăberweisung, PayPal) erfassen. Die Quittung zeigt dann Status âTeilweise bezahltâ mit Restbetrag und einer Liste aller bisherigen Teilzahlungen. âRestbetrag als bezahlt markierenâ schlieĂt die Quittung endgĂŒltig ab.
Mahnung: ââïž Mahnung per E-Mail sendenâ verschickt eine Zahlungserinnerung (PDF-Anhang, 14 Tage Zahlungsziel) â frĂŒhestens 14 Tage, nachdem der Patient informiert wurde. Die letzte Mahnung wird mit Datum/Zahlungsziel angezeigt. Logo, LogogröĂe und Schrift des Mahnschreibens kommen aus dem Praxis-Standard-Layout (Praxiseinstellungen â Rechnungsdesigner).
Löschen vs. Stornieren: Es steht immer nur eine der beiden Möglichkeiten zur VerfĂŒgung. Solange der Patient noch nicht informiert und nichts bezahlt ist, wird die Zuzahlung einfach gelöscht (ââ© RĂŒckgĂ€ngig machenâ â reiner Erfassungsfehler, niemand auĂerhalb der Praxis hat das Dokument gesehen). Hat der Patient die Aufforderung bereits erhalten, bleibt nur âStornierenâ: die Nummer bleibt als âstorniertâ nachvollziehbar, weil ein Dokument mit dieser Nummer im Umlauf ist. Nach einer Zahlung ist keines von beiden möglich â die Zahlungsspur bleibt fĂŒr die Buchhaltung erhalten. FĂŒr das endgĂŒltige, unwiderrufliche Löschen (z. B. Testdaten) auch nach einer Zahlung siehe das Werkzeug ââ Beleg endgĂŒltig löschenâ unter Praxiseinstellungen â Tools.
Die Quittung (inkl. Zahlungshistorie und Hinweis auf den Erstattungsanspruch bei Ăberzahlung) sowie die zuletzt versendete Mahnung lassen sich als PDF öffnen (Overlay-Fenster mit X-Button, kein neuer Browser-Tab) und erscheinen zusĂ€tzlich als âSystemdokumentâ im Tab âđ Dokumenteâ desselben Rezepts.
ARNI-Verordnung prĂŒfen (nur Kassenrezept)
Der Button âđâ neben dem Status-Badge oben (nur bei Kassenrezept sichtbar) prĂŒft die komplette Verordnung auf Abrechnungsbereitschaft â dieselbe PrĂŒfung wie auf der Termin-Detailseite und in der Kassenrezepte-SammelĂŒbersicht unter Abrechnung, dort auch mit Details zu den PrĂŒfstufen (Fehler/Warnung/Hinweis/Zuzahlung) und der direkten Ăbermittlung an ARNI.
Kassenabrechnung (nur Kassenrezept)
Bei Kassenrezepten zeigen die Tabs âđ¶ Zuzahlungâ und âđ€ Kassenabrechnungâ ihren Stand direkt als kleine Markierung an (z. B. âoffenâ, âgemahntâ, âbezahltâ bzw. âĂŒbermitteltâ, âbezahltâ) â ohne den Tab öffnen zu mĂŒssen. Die Lupe (đ) meldet bei bereits ĂŒbermittelten Rezepten âBereits an ARNI ĂŒbermitteltâ statt einer erneuten PrĂŒfung.
Der Tab âđ€ Kassenabrechnungâ zeigt oben den Abrechnungsstatus der Verordnung als Zeitleiste â alles an einer Stelle, statt verteilt ĂŒber Abrechnung, Kassen-Gutschriften und KontoauszĂŒge:
- Ăbermittlung â an ARNI ĂŒbermittelt (bzw. per CSV als exportiert markiert) mit Datum/Uhrzeit und erwartetem Betrag.
- ZahlungsbestĂ€tigung â ausstehend (mit Anzahl Tage seit Ăbermittlung; ab 21 Tagen gelb markiert) oder bestĂ€tigt mit Datum.
- Kassen-Gutschrift â Belegnummer, Betrag und Zahltag, mit Link âBeleg ansehenâ (PDF). Weicht der Betrag vom erwarteten ab, wird das angezeigt.
- Bankbuchung (nur mit aktivem Modul KontoauszĂŒge) â die zugeordnete Buchung, bei einer SammelĂŒberweisung mit Anzahl der enthaltenen Verordnungen.
Die Anzeige ist rein informativ und wird bei jedem Ăffnen des Tabs neu geladen.
CSV-Export (Fallback)
Darunter erstellt der Tab ĂŒber âCSV-Export ladenâ einen Entwurf der Abrechnungsdatei fĂŒr ein Abrechnungszentrum ohne direkte ARNI-Anbindung (aktuell im DMRZ-CSV-Format). Ein Status-Feld (âNoch nicht exportiertâ / âExportiertâ / âRĂŒckmeldung erhaltenâ) hĂ€lt fest, ob die Datei bereits hochgeladen wurde â wird vom Nutzer selbst gesetzt, nicht automatisch erkannt. Praxen mit freigeschalteter ARNI-Anbindung ĂŒbermitteln stattdessen direkt ĂŒber den âđâ-Button oben bzw. die Kassenrezepte-SammelĂŒbersicht.
Fehlen noch Pflichtangaben (z. B. Kassen-IK des Patienten, Vertragsarztnummer des Arztes â aktuell in den Stammdaten noch nicht erfassbar), werden diese rot aufgelistet und ein Einreichen ist noch nicht möglich. Der âCSV-Entwurf herunterladenâ-Button dient nur der internen Kontrolle, nicht dem echten Einreichen bei DMRZ.
Status
| Status | Bedeutung |
|---|---|
| đą Offen | vollstĂ€ndig, noch nicht alle Behandlungen angelegt |
| đŽ Erschöpft | alle lt. Rezept vorgesehenen Behandlungen wurden bereits angelegt â keine weitere möglich |
| âč Abgeschlossen | Behandlung vorzeitig beendet â erbrachte Behandlungen abrechenbar, keine weiteren Termine möglich |
| â ïž UnvollstĂ€ndig | Pflichtfeld fehlt |
Dokumente
Ein zweiter Tab auf der Rezept-Detailseite erlaubt das Hochladen der eingescannten Verordnung (oder weiterer Unterlagen) â erst nach dem ersten Speichern des Rezepts verfĂŒgbar.
Bei der Rezeptauswahl in einer Behandlung entscheidet ausschlieĂlich die Anzahl bereits angelegter Behandlungen ĂŒber âoffenâ/âerschöpftâ â nicht der tatsĂ€chliche Behandlungs-Status. Auch geplante, noch nicht durchgefĂŒhrte Behandlungen zĂ€hlen mit.
Ănderungshistorie
Jede Bearbeitung eines Rezepts (Diagnose, Arzt, Behandlungsanzahl, Frequenz etc.) wird protokolliert â sichtbar allerdings nicht auf der Rezept-Seite selbst, sondern im Verlauf-Tab des zugehörigen Patienten als Eintrag ââïž Rezept RZ-⊠geĂ€ndertâ. Ein Klick zeigt die geĂ€nderten Felder vorher/nachher und bietet ââ© Vorherige Version wiederherstellenâ.
Anlegen und Bearbeiten kann jeder, Löschen ist dem Praxisinhaber vorbehalten.